Di
03
Feb
2009
Die 3. Woche auf Maui ist angebrochen...mittlerweile bin ich ins Rainbow Hostel umgezogen und habe Jacuzzi, Ausblick aufs Meer und eigene Küche gegen ein 4-Bett Zimmer, geteilte Küche und Bad eingetauscht. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Meinen Mietwagen habe ich nun auch abgegeben, und muss nun alles zu Fuss ablaufen oder mit dem Bus fahren auf den ich gestern mal wieder 90 Minuten gewartet hat, aber man ja sonst nichts zu tun hier :-)
Vor einigen Tagen waren wir auf dem Old Hawaiian Luau. Bei einem Luauschaut man sich traditionelle Tänze (ja, unter anderem auch der Hula Tanz) an, isst traditionelles Essen und trinkt ordentlich Alkohol. Was man auf jedenfall probiert haben muss, ist das Kalua Pig. Dabei wird das arme Schwein 24 Stunden lang in einem Oven der in die Erde eingelassen ist, gegart. Hat aber gut geschmeckt. Die Tänze waren wirklich wunderschön. Der Hula Tanz ist sehr schwer zu lernen. Mit jeder Bewegung, jeder Mimik wird eine Geschichte erzählt. So auch bei diesem Luau, die Geschichte Hawaiis wurde erzählt. Schaut euch die Videos bei FLICKR dazu an.
3 Tage hatten wir auchmal guten Wind. Wie ja erwähnt, habe ich vorher direkt am Strand gewohnt, also war der Weg um Strand und zum Surfen nicht weit. Und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Irgendwie sahen vom Strand die Wellen gar nicht so hoch aus. Ok, das Riff das überall im Wasser zu sehen war, sah schon etwas bedrohlich aus. Gegen 16 Uhr gings dann raus, aber irgendwie gings dann nichtmehr rein :-(
Der Wind kam aus einer ganz blöden Richtung und ich trieb immer weiter ab Richtung Klippen bis ich dann direkt in den gebrochenen Wellen endete. So sehr ich auch versuchte zurück zu kommen, nichts klappte mehr. Verschiedene "Rettungsversuche" scheiterten, ein Surfbrett nebst Segel ist kaum noch zu kontrollieren sobald einen die Welle mitreist. So trieb ich munter in den Sonnenuntergang...Eigentlich war mir klar, dass zumindest das Segel nichtmehr zu retten ist, und der Mast sicher auch bald bricht. Und irgendwie musste ich an die gruseligen Fische denken die ich Tage zuvor im Aquarium gesehen hatte, ganz zu schweigen von den Haien die es dort gibt. Nach 2 Stunden fand ich dann endlich den "Ausgang" und kam in fast völliger Dunkelheit an einem Nachbarstrand an, wo zum Glück auch schon einige auf mich warteten. Der Weg zurück nennt man im Englischen "Walk of Shame" und einige alte Surfhasen trösteten mich damit dass den Walk of Shame irgendwann mal jeder laufen muss. Naja, jedenfalls entging ich dann meinem Schicksal als Haihappen doch noch...und an den nächsten 2 Tagen wurden die Wellen auch wieder kleiner und ich habe meine Lehrstunde gelernt, Maui hat schon andere Bedingungen als andere Surfspots.
Am Donnerstag oder Freitag gehts dann wieder zurück nach Oahu wo ich dank Kai mein privates Zimmer nebst Auto beziehen werde. Freue mich schon!!!!