Fr
16
Jan
2009
Aloha aus Hawaii! Im "Schweinsgallopp" gehts auch schon zu meinem nächsten Eintrag. Nach 6 Std Flug die ich komplett verschlafen habe, sind meine Begleitung Lyn und ich vor 3 Tagen nachts hier auf Oahu angekommen. Als erstes stellten wir fest dass der Sternenhimmel ganz fantastisch ist und dass es überall gut riecht. Auch die Vögel hörten sich an wie vom Tonband! Fast schon unwirklich. Am nächsten Tag traf es uns wirklich sehr hart, denn die Schöhnheit dieser Insel ist einfach unvorstellbar. Wenn es ein Paradies gibt, dann muss dieses hier sein. An jeder Ecke kann man stehenbleiben um wunderschöne Blumen zu bestaunen oder bunte Vögel zu beobachten...z.B. der Vogel mit dem roten Kopf der hier scheinbar Love-Bird genannt wird und die tollen Franjipanis (auch Plumeria genannt) oder den Hibiskus. Alles wächst und blüht hier rund ums Jahr....kein Wunder, bei konstanten 25-28 Grad, leichtem Wind und ab und zu einem kurzen Regen. Mir kommt die Natur hier schon fast unwirklich vor weil alles wie aus einem Bilderbuch ist...genauso wie es im Fernsehen ist. Ich kann mich so glücklich schätzen und dankbar sein, dass ich das alles mit eigenen Augen sehen kann.
Die ersten Tage haben wir mit ein paar Ausflügen in Umgebung verbracht, unser "Hausstrand" in Kailua ist in wenigen Minuten zu erreichen. Da wir auf der windzugewandten Seite sind, aber durch die spezielle Lage von Kailua nur kleine Wellen abbekommen, ists hier perfekt zum Schwimmen, Schnorcheln, Kajak Fahren und auch zum Windsurfen....
Und passend zu unserer Ankunft hieß es gestern "High Surf Warning for Northshore and Southshore" was so viel heisst wie "Jeder der nicht 15 Meter hohe Wellen Surfen kann - raus aus dem Wasser". Da hier gerade "Winter" ist, kommen bedingt durch Stürme im Januar und Februar die größten Wellen an der Nordseite von Oahu an. 4.000 km rollen sich diese Wellen durch den Pazifik bis sie auf Oahu treffen, entsprechend kann man sich das Spektakel hier vorstellen. Also nichts wie los an den Northshore, dort war auch kräftig was los! Die Straßen waren ziemlich dicht, denn ein buntes Völkchen an Schaulustigen, Touristen, Fotografen, Surfern die lieber zuschauten hatten sich versammelt um die ca. 10 Mutigen, die tatsächlich im Wasser waren, zu beobachten. Ich konnte meinen Augen nicht trauen was ich dort sah. Das Wasser war ein Hexenkessel und immer höhere Wellen bäumten sich auf und brachen nur ca. 40 Meter vor uns mit einem unglaublichen Getöse. Wen solch eine Welle erwischt, der wird ganz sicher nie wieder surfen, bzw. irgendwas anderes machen können. Fährt man den Northshore immer weiter, vorbei an all den bekannten Spots wie Banzai Pipeline, Sunset Beach und Waimea türmen sich die Wellen immer höher bis irgendwann dann kompletter Surfverbot verhängt wurde.
Schaut euch das Video an...die Wellen kommen leider nicht ganz so groß rüber wie sie tatsächlich sind.
Ab morgen heissts dann auch wieder für Haihappen raus aufs Wasser. Habe heute ein paar Surfläden abgeklappert und im "Naish" Store, dort wo Surfen und Kiten "erfunden" wurde (ich hatte die Ehre dort ein bischen hinter die Kulissen zu schauen), Kai ausfindig gemacht. Nachdem wir eine halbe Stunde Englisch geredet haben, stellten wir fest dass wir beide Deutsche sind. Kai arbeitet dort und fährt morgen rein zufällig nach Waikiki zum Windsurfen, wo wir uns treffen und er mir beim Aufbauen hilft.
Übrigends gibt es wieder eine Sturmwarnung, unser Vermieter hat uns schonmal eine Lampe gebracht falls es ein Stromausfall gibt :-)